v O l c h s c h O s
c h t - ver-rückte Volkslieder
v O l c h
s c h O s c h t (dt. Volkskost) sind
Volkslieder aus dem Wallis, der Schweiz und
dem deutschen Sprachraum - Balladen, Liebes-
und Heimatlieder in ausgefallenen Arrangements
von Javier Hagen und Andy Schnider - ein
mutiger und berührender musikalischer Blick
auf vergangene und kommende Zeiten.
Andy
Schnider (Akkordeon) und Javier Hagen (Gesang)
bilden ein Duo seit 2001. In eigenwilliger Weise
arrangieren sie Volkslieder neu: Polymetrische
Überlagerungen, asymmetrische Takte,
überraschende harmonische Wendungen, asketische,
skurrile und auch einfach schlicht zu Herzen
gehende Arrangements wechseln einander in
dichter Folge und gewinnen den alten Liedern
fernab von Heimatseligkeit unerwartete Facetten
ab. Fantasievoll verarbeiten sie damit ihre
musikalischen Wurzeln und schlagen mit ihren
ent-rückten Liedern eine humorvolle,
gleichzeitig auch nachdenkliche und
zeitkritische Brücke zu unserer ver-rückten
Zeit. In ihrem Repertoire ist das
wallisertiitscha Liädgüät mit dem
altertümlichsten noch gesprochenen
deutschsprachigen Dialekt besonders
berücksichtigt. Ein Hauch Exotik, ihre
Virtuosität und überaus sympathische Art
bescherten ihnen in der ganzen Schweiz
prominente Auftritte in renommierten
Konzertreihen und auf zahlreichen
Kleinkunstbühnen, darunter auch im Auftrag der
Schweizerischen Kulturstiftung Pro Helvetia für
"echos. volkskultur für morgen" 2006/7, für RSR
Espace 2, und als TV-Botschafter des Wallis bei
"Bsuech in" Leuk für SF1 2008.
P r e s s e
(Walliser
Bote) 'Stiller Mond und Motorenlärm,
oder: leise Kunst vs. laute Wirklichkeit. Die
musikalischen Betthupferl, welche das Duo Andy
Schnider und Javier Hagen in die späte Nacht
hinausmusizierten, fanden ein begeistertes
Publikum. Herrlich nostalgisch inszeniert - die
Bürgerhausfassade vom Balkon des seit Jahren
leer stehenden Croci-Hauses wirkte bei
nächtlicher Scheinwerferbeleuchtung wie ein
mächtiger Adventskalender und liess Bilder von
Minne- und Bänkelsänger aufkommen.
Leidenschaftlich, stimmungsvoll und äusserst
vielseitig vorgetragen, surreal arrangiert. Dass
der Dorfplatz während des Konzerts nicht für den
Verkehr gesperrt wurde, verlieh den Konzerten
einen besonderen Reiz, weil gerade damit jene
Wirklichkeit widerspiegelt wurde, in der wir
heutigen nun mal leben: das Nebeneinander von
Lied und Lärm, das Miteinander von leiser Kunst
und geräuschvollen Alltäglichkeiten.'